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Johannes 10:17-33 Neue Genfer Übersetzung (NGU2011)

17. Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hergebe. Ich gebe es her, um es wieder zu empfangen.

18. Niemand nimmt es mir; ich gebe es freiwillig her. Ich habe die Macht, es herzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu empfangen. Das ist der Auftrag, den ich von meinem Vater bekommen habe.«

19. Wegen dieser Worte kam es erneut zu einer Spaltung unter den Juden.

20. Viele von ihnen sagten: »Er ist von einem Dämon besessen! Er ist verrückt. Warum hört ihr ihm überhaupt noch zu?«

21. Andere aber meinten: »So redet kein Besessener. Kann etwa ein Dämon Blinde sehend machen?«

22. Es war Winter. In Jerusalem feierte man das Fest der Tempelweihe.

23. Jesus war im Tempel; er hielt sich in der Halle Salomos auf.

24. Da umringten ihn die Juden und sagten: »Wie lange lässt du uns noch im Ungewissen? Wenn du der Messias bist, dann sag es uns offen!«

25. Jesus entgegnete: »Ich habe es euch bereits gesagt, doch ihr glaubt mir nicht. Alles, was ich im Namen meines Vaters tue, zeigt, wer ich bin.

26. Aber ihr gehört nicht zu meinen Schafen, darum glaubt ihr nicht.

27. Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, und sie folgen mir,

28. und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles; niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen.

30. Ich und der Vater sind eins.«

31. Von neuem hoben die Juden Steine auf, um Jesus zu steinigen.

32. Da sagte er zu ihnen: »Ich habe vieles getan, was euch zeigt, dass ich im Auftrag des Vaters handle. Für welche dieser Taten wollt ihr mich steinigen?« –

33. »Wir steinigen dich nicht wegen einer guten Tat, sondern weil du ein Gotteslästerer bist«, gaben die Juden zur Antwort. »Du machst dich zu Gott, obwohl du nur ein Mensch bist.«

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