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Hiob 18:9-21 NeÜ bibel.heute (NBH)

9. Das Fangeisen packt seine Ferse, / die Schlinge hält ihn fest.

10. Sein Strick ist in der Erde verborgen, / seine Falle auf dem Pfad.

11. Ringsum überfallen ihn Schrecken / und hetzen ihn auf Schritt und Tritt.

12. Das Unheil ist hungrig nach ihm, / das Unglück steht für ihn bereit,

13. es frisst ihm Stücke von der Haut. / Der Vorbote des Todes frisst ihm die Glieder ab.

14. Sein Vertrauen reißt man aus seinem Zelt, / man treibt ihn zum König der Schrecken.

15. Keiner, der zu ihm gehört, wird in seinem Zelt wohnen, / auf seine Wohnung wird Schwefel gestreut.

16. Unten verdorren seine Wurzeln, / und oben wird jeder Zweig dürr.

17. Sein Andenken verschwindet im Land, / auf der Gasse kennt ihn keiner mehr.

18. Aus dem Licht wird er ins Dunkel gestürzt, / man jagt ihn aus der Welt hinaus.

19. Kein Kind, kein Enkel pflanzt die Sippe fort, / nicht einer überlebt in seinem Ort.

20. Die im Westen erschaudern über seinen Tag, / und die im Osten packt das Entsetzen.

21. Ja, das ist die Wohnung des Bösen, / die Stätte dessen, der Gott nicht kennt."

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