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2. Petrus 2:8-21 Hoffnung für Alle (HFA)

8. Für ihn, der nach Gottes Willen lebte, war es eine Qual, die Bosheit dieser Menschen Tag für Tag hören und sehen zu müssen.

9. Denkt daran: Gott weiß genau, wie er alle, die nach seinem Willen leben, aus Versuchungen und Gefahren rettet. Aber ebenso gewiss lässt er alle, die seinen Willen missachten, ihre Strafe am Tag des Gerichts erwarten.

10. Sein Gericht wird vor allem die treffen, die sich von ihren Trieben und Leidenschaften beherrschen lassen und so tun, als gäbe es keinen Herrn, der sie zur Rechenschaft zieht.Diese frechen und überheblichen Irrlehrer schrecken nicht davor zurück, höhere Mächte zu verspotten.

11. Das wagen nicht einmal die Engel, die doch viel stärker und mächtiger sind. Niemals würden sie diese Mächte vor Gott, dem Herrn, lächerlich machen und verurteilen.

12. Diese falschen Lehrer haben genauso wenig Verstand wie das Vieh, das nur zum Fangen und Schlachten geboren wird. Sie verspotten, was sie gar nicht verstehen, aber ihre Bosheit wird ihnen zum Verhängnis werden.

13. Sie werden für ihren Unglauben und ihre Verdorbenheit bezahlen müssen. Besteht doch ihr ganzes Vergnügen darin, von früh bis spät die üppigsten Gelage zu veranstalten. Ein Schandfleck sind sie in eurer Gemeinde; denn sie verbreiten selbst dann noch ihre betrügerischen Irrlehren, wenn sie mit euch zusammen essen.

14. Ständig machen sie Frauen schöne Augen, die zum Seitensprung bereit sind. Unersättlich geben sie sich der Sünde hin. Sie verführen alle, die leicht zu beeinflussen sind. Habgier hat alles andere aus ihrem Herzen verdrängt. Gottes Fluch wird sie treffen.

15. Den richtigen Weg haben sie verlassen und gehen in die Irre; genauso wie Bileam, der Sohn Beors. Er war bereit, für Geld Unrecht zu tun.

16. Aber Bileam wurde von seinem Unrecht überführt. Ein Esel war es, der mit menschlicher Stimme zu ihm sprach und den Propheten hinderte, sein wahnwitziges Unternehmen auszuführen.

17. Diese falschen Lehrer sind wie Brunnen ohne Wasser, wie Wolken, die vom Wind vertrieben werden, ohne den ersehnten Regen zu bringen. In der tiefsten Finsternis werden sie einmal für ihre Bosheit büßen müssen.

18. Sie schwingen große Reden, doch es ist nichts als hohles Geschwätz. Noch schlimmer ist, dass sie mit ihrem zügellosen Leben alle wieder in die Sünde hineinreißen, die gerade erst den falschen Weg verlassen haben und mit knapper Not entkommen sind.

19. Sie versprechen anderen die Freiheit, sind aber selbst Gefangene ihrer Leidenschaften. Denn von wem ich mich überwältigen lasse, dessen Gefangener werde ich.

20. Viele haben Jesus Christus als ihren Herrn und Retter kennen gelernt und sich von der Verdorbenheit dieser Welt getrennt. Wenn sie sich aber dann wieder von der Sünde überwinden und gefangen nehmen lassen, so sind sie schlimmer dran als je zuvor.

21. Es wäre besser, sie hätten nie etwas von Christus erfahren! Denn so haben sie ihn zwar kennen gelernt, sich dann aber doch wieder von den heiligen Geboten, die sie empfangen haben, abgewandt.

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