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Jeremia 15:7-17 Hoffnung für Alle (HFA)

7. Mein Volk, aus den Städten des Landes werde ich euch hinauswerfen wie einer,der mit der Schaufel das Getreide in die Luft wirft,damit der Wind Spreu und Weizen trennt.Ich werde euch eurer Kinder berauben und euch vernichten,weil ihr von euren falschen Wegen nicht umkehren wollt.

8. Es wird bei euch mehr Witwen geben als Sand am Meer.Über die Mütter der Soldaten lasse ich am hellen Tag Tod und Verderben kommen,plötzlich werden sie von Angst und Schrecken überwältigt.

9. Eine Mutter, die sieben Kinder hatte,wird vom Kummer verzehrt.Ihr ist nichts mehr geblieben, woran sie sich freuen könnte.Jede Hoffnung hat sie verloren,und an diesem Schmerz ist sie zerbrochen.Wer noch übrig bleibt, den liefere ich dem Schwert des Feindes aus.Darauf könnt ihr euch verlassen!«

10. Ich unglücklicher Mensch! Warum bin ich überhaupt geboren?Jeder im Land streitet mit mir und bekämpft mich.Ich habe niemals Geld gegen Wucherzinsen verliehen und schulde niemandem etwas.Trotzdem verfluchen mich alle!

11. Da antwortete der Herr:»Ich werde dich bewahren und dafür sorgen, dass alles für dich ein gutes Ende nimmt.Das verspreche ich dir.Deine Verfolger werden in Not und Bedrängnis geraten und dich anflehen.

12. Denn es wird ein mächtiger Feind aus dem Norden kommen,unüberwindlich wie eine Mauer aus Eisen und Bronze.

13. Den Besitz und die Schätze dieses Volkesgebe ich zur Plünderung frei wegen ihrer Sünden,die sie im ganzen Land begangen haben.

14. Sie werden ihren Feinden dienen müssen in einem fremden Land.Denn mein Zorn ist wie ein Feuer, das sie verbrennt.«

15. Herr, du siehst doch alles!Denk an mich, und setz dich für mich ein!Lass meine Feinde ihre gerechte Strafe bekommen.Halte deinen Zorn gegen sie nicht länger zurück, sonst komme ich noch um!Du weißt doch, dass sie mich deinetwegen beschimpfen.

16. Immer wenn du mit mir sprachst,nahm ich deine Worte mit großem Verlangen auf.Ja, dein Wort ist meine Freude und mein Glück,denn ich gehöre dir, Herr, allmächtiger Gott.

17. Nie saß ich fröhlich mit anderen Menschen zusammen,ich konnte nicht mit ihnen lachen.Nein, einsam war ich, weil deine Hand auf mir lag;dein Zorn über dieses Volk hatte auch mich gepackt.

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