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Hiob 7:11-21 Hoffnung für Alle (HFA)

11. Nein — ich kann nicht schweigen!Der Schmerz wühlt in meinem Innern.Ich lasse meinen Worten freien Lauf, ich rede aus bitterem Herzen.

12. O Gott, warum lässt du mich so scharf bewachen?Bin ich denn das Meer oder ein Meeresungeheuer?

13-14. Wenn ich dachte:›Ich will im Schlaf Ruhe finden und mein Elend vergessen‹,dann hast du mich bis in die Träume verfolgtund mir durch Visionen Angst eingejagt.

15. Am liebsten würde ich erhängt! Lieber sterben,als noch länger in diesem elenden Körper leben!

16. Ich gebe auf! So will ich nicht mehr weiterleben!Lass mich in Ruhe, denn mein Leben hat keinen Sinn mehr!

17. Gott, warum nimmst du einen Menschen so ernst?Warum beachtest du ihn überhaupt?

18. Jeden Morgen verlangst du Rechenschaft von ihm;du beobachtest ihn jeden Augenblick.

19. Wie lange schaust du mich noch prüfend an?Du lässt mich keinen Augenblick in Ruhe!

20. Du Menschenwächter —hat dich meine Sünde denn verletzt?Warum machst du mich zu deiner Zielscheibe?Bin ich dir zur Last geworden?

21. Warum vergibst du mir mein Unrecht nicht?Kannst du keine Sünde übersehen?Denn bald liege ich unter der Erde,und wenn du mich dann suchst, bin ich nicht mehr da.«

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