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Dyr Nähum 3:1-13 De Bibl auf Bairisch (BAI)

1. Wee yn derer Stat voll Bluetschuld! Voller Lug und Trug ist s, ruechet wie nonmaal was, und zammraaubn tuet s, was grad geet.

2. Gaisln schnaltznd, Röder bumpernd dyrhin, Pfär rennend; und d Wägn wenn durchhinteuflnd, boosst s grad yso.

3. Reiter spreissnd, Schwerter glinsternd, Lantznen blitznd. Vil seind verwunddt, aynn Hauffen toot; d Leichnäm dyrzöletst nity. Überall fallst über ien drüber.

4. Und dös allss wögn derer Huer Nimf! Ayn sauberner Has war s, und mit ire Zaauberkünst kunnt s ainn ganz schoen einwickln. Völker warnd verkaaufft, wenn s ire Räitz ausgspilt; gantze Stämm gmüessnd mit irn Gezaauber dran glaaubn.

5. Ietz aber lög i dyr s Handwerch, spricht dyr Hörerherr. Dein Gschlaipf lupf i dyr hinst über s Gsicht überhin, yso däß di d Völker aynmaal blooß und gnacket seghnd. De Künigreicher seghnd dein Schandd.

6. I gib di yn dyr Verachtung preis und schmeiß di mit Mist voll an, däß s für d Leut ayn Morddsgaudi ist.

7. Allss, was di dann seght, macht aynn Bogn um di umher und sait: Mit Nimf ist s gar! Werd kainer jaemern drum!? Wo fändd myr daa aau ainn, der wo di troestet?

8. Bist n bösser wie No-Ämon, dö Stat an n Nil, wo ganz von n Wasser umgöbn war?

9. Was s so starch gmacht hiet, warnd Kusch und Güptn; und die +warnd schoon mächtig aau. Und Putt und Lübing gaghoernd aau non zo seine Zuetaanen.

10. Aber aau No-Ämon gmueß eyn de Gföngnuss. Aau +seine Kindln wurdnd überall in dyr Stat zschmädert, und über seine Gwäppltn warf myn s Looß. Seine Vürnaemen wurdnd allsand in Kötnen glögt.

11. Aau +du werst bsuffen und kennst di niemer aus. Aau du suechst aft ayn Lauss als Schuz vor n Feind.

12. All deine Föstnen seind wie Baeum mit reiffe Vorfeign: Schütlt s ains, aft fallnd s yn dönn glei eyn s Mäul einhin.

13. Deine Krieger seind diend ledschet wie so Truchtln. Dein Feind rennt bei dir in n Land offene Toerer ein, und de Toorbaeum fallnd aft yn n Feuer z Opfer.

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