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Dyr Hieb 33:7-20 De Bibl auf Bairisch (BAI)

7. Drum brauchst di aau vor mir nicht ferchtn. Di einhintauchen laeg myr ferr.

8. I kimm non zrugg auf dös, wasst gsait haast; mit aigne Oorn haan i s ghoert:

9. 'Rain bin i; i stee aane Sündd daa. Kain ainzigs Unrecht haan i taan.

10. Dyr Herrgot will mit Gwalt öbbs finddn; er haat mi ainfach in de Krälln.

11. I kan kainn Schrit tuen, wo yr wöggschaugt. Er laasst myr nit dönn kläinstn Lung.'

12. I sag dyr s glei: Daa kanst nit Recht habn, denn er ist groesser wie dyr Mensch.

13. Muesst du mit n Herrgot dösswögn hadern, grad weil yr nit seinn Raatschluß schaint?

14. Dyr Herrgot rödt gar wol zo Menschn, grad mörkt myn oft nit auf dös auf.

15. In n Traaum zo n Beispil schickt yr Gsichter, in n Bött wennst ligst in n tieffstn Schlaaf.

16. Daa geet yr d Leut an mit dyr Botschaft, däß s so nit weitergeet, sunst kracht s.

17. Zo n Umstöcken versuecht yr s z bringen, ien d Hoohfart ausztreibn, zvürderst dös.

18. Er maint s ja guet, er will s dyrröttn. Dyr Herrgot will nit ien Verderbn.

19. Ain Manung ist ayn ernste Kranket, aau wenn s ainn peinigt durch und durch,

20. und wenn s n höbt, seght er ayn Össn, und wär s dös Gschmäckigste, was s geit.

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