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Dyr Däniheel 9:13-18 De Bibl auf Bairisch (BAI)

13. Netty wie s bei n Mosenn föstglögt ist, ist aau all dös Unheil über üns +kemmen. Und dienert habn myr nix taan, däß üns dyr Trechtein, ünser Got, wider guet wär; mir habnd nit umgstöckt umbb ünserne Übltaatn und nit drauf gachtt, däßst du aau +tuest, wasst ankündigst.

14. Yn n Trechtein aber kimmt +nix aus, und drum ließ yr dös Unheil über üns kemmen. Denn dyr Herr, ünser Got, ist grecht in alln, was yr tuet. Mir aber gwollnd ja nit auf iem lustern.

15. Herr, ünser Got, du haast dein Volk mit groosser Macht und Herrlichkeit aus Güptn aushergholt und dir dyrmit hinst heut aynn Nam gmacht. Gsündigt habn myr; ganz dyrnöbngstanddn sein syr.

16. Trechtein, wendd decht ietz deinn grimmignen Zorn umbb deiner Stat Ruslham und deinn heilignen Berg, wie myr s diend von früehers von dir kennend! Wögn ünserne Sünddn und de Schaech von ünserne Gönen seind Ruslham und dein Volk zo öbbs wordn, wo allsand Naachbyrn grad non drüber zannend.

17. Drum, ünser Got, hoer ietz s Gebet und d Fleeh von deinn Knecht: Herr, denk aau an deinn aignen Nam und erschein zuer Röttung von deinn verwüesttn Heiligtuem!

18. Mein Got, lustert diend! Schaug dyr decht de Trümmer von ünserner Stat an, dö was dein Aign ist! Nit weil myr auf guete Taatn von üns sötzn känntnd, bitt myr di ietz yso, sundern weil myr auf dein Barmung vertraund.

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